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1. Balinger Musiktage – „Fest der Klänge“

Die Stadt Balingen veranstaltet in Kooperation mit dem Blasmusik-Kreisverband Zollernalb am Samstag, den 07. Juli 2012 um 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Balingen ein außergewöhnliches Konzert mit dem Titel „Fest der Klänge“. Hierbei sollen auf 4 Bühnen Werke aus der großen Weltliteratur der Oper und Sinfonik von Barock bis zur Gegenwart aufgeführt werden.

Die ausführende Bläser und Schlagzeuger rekrutieren sich aus der „Jungen Bläserphilharmonie Zollernalb“ (permanenter Dirigent: Joachim Mager), aus dem Musikverein Rosswangen (permanenter Dirigent Pietro Hinterschuster) und aus zusätzlichen Blechbläser-Formationen von Musikvereinen der Region (Einstudierung: Josef Lohmüller). Für die künstlerische Gesamtleitung dieses Megaprojektes konnte der international renommierte Leipziger Dirigent Jochen Wehner – nunmehr in Baden-Württemberg lebend – gewonnen werden.

Wehner absolvierte sein Dirigenten – Studium in Halle und Dresden, war Generalmusikdirektor am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin sowie Dirigent, Produzent und Lektor für zeitgenössische Musik am Rundfunk Leipzig / Berlin. Seit 1974 hat Jochen Wehner an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendellssohn Bartholdy“ einen Lehrauftrag für Dirigieren und Partiturspiel. Ab 1988 war er Cefdirigent an der Värmeland Oper in Karlsstadt (Schweden) und ständiger Gastdirigent in den Opernhäusern Göteborg und Oslo. 1994 wurde Jochen Wehner Chefdirigent des Rundfunkblasorchesters Leipzig, seit 1995 ist er künstl. Leiter der Bläserakademie Sachsen. Seit 2002 bestimmen Kompositionsaufgaben, Jurorentätigkeit, Dirigentenlehrgängen und Gastdirigate sein freischaffendes künstlerisches Leben.

Um die geplanten Kompositionen mit akustischen Raumeffekten und dramatischen Kontrasten darstellen zu können, bedarf es eines Bläserpotentials von ca. 150 Mitwirkenden.

In mehreren Proben werden die Musikerinnen und Musiker diese einzigartige Literatur zusammen mit Herrn Wehner einstudieren, um sie dann in einem Open Air – Konzert aufzuführen.

Das Konzert hat eine Länge von ca. 90 Minuten. Herr Wehner wird auch die Moderation übernehmen. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Programm

 

-          Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)                                                                      

Concerto a due (a tre) cori in F-Dur, HWV 333

            für 3 Blasorchester, bearbeitet von Stephan Ametsbichler

            daraus: 1. Pomposo – 2. Allegro

-          Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)                                                          

Choral: Aus tiefer Not schrei ich zu dir

            attacca

-          Paul Huber (1918 – 2001)                                                                                 

„Evocazioni“ (Beschwörungen)

für großes Blasorchester und externes Bläserensemble (1985)                 

 

-          Hans Hütten (*1943)                                                                                    

„Iuvat vivere!“ (Es ist eine Lust zu leben)

Ouvertüre für Blasorchester und externes Blechbläser-Ensemble

           

-          Giacomo Meyerbeer (1791- 1864)                                                                       

Krönungsmarsch aus der Oper „Der Prophet“

für 2 Blasorchester, eingerichtet von Jochen Wehner

            

-          Alexader Nikolajewitsch Serow (1820 – 1871)                                                

„Die Jagd des Fürsten“ aus der Oper „Rogneda“

Version und Instrumentation für 2 Horngruppen und Blasorchester

von Jochen Wehner

 

-          Peter Tschaikowskij (1840 – 1893)                                                                  

„Szene am Richtplatz“ aus dem Finale des II. Aktes der Oper „Mazeppa“

für Blasorchester, russische Banda und Trompeten-Chor,

bearbeitet von Siegmund Goldhammer

 

-          Richard Wagner (1813 – 1883)                                                                              

Pilgerchor aus der Oper „Tannhäuser“

für Blasorchester und Posaunen-Chor, arrangiert von Jochen Wehner

 

-          Richard Wagner (1813 – 1883)                                                                    

„Kriegszug der Römer und Aufzug der Hohen Geistlichkeit“ aus dem Finale des III. Aktes der Oper „Rienzi“

für 2 Blasorchester und externes Blechbläser-Ensemble,

bearbeitet von Siegmund Goldhammer

                                                                                                               

-          Giuseppe Verdi (1813 – 1901)                                                                        

„Hymne und Triumphmarsch“ aus dem Gran Finale secondo der Oper „Aida“,

für Blasorchester, italienische Banda und 2 Trompeten-Gruppen,

arrangiert von Nick Pfefferkorn und Jochen Wehner

 


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